{"id":761,"date":"2023-08-16T18:54:34","date_gmt":"2023-08-16T16:54:34","guid":{"rendered":"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/?p=761"},"modified":"2023-10-18T15:28:19","modified_gmt":"2023-10-18T13:28:19","slug":"die-stockleffmuehle-ein-faszinierendes-denkmal-der-muehlentechnik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/2023\/08\/16\/die-stockleffmuehle-ein-faszinierendes-denkmal-der-muehlentechnik\/","title":{"rendered":"Die Stockleffm\u00fchle  \u2013 ein faszinierendes Denkmal der M\u00fchlentechnik"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">Eingesch\u00fcchtert von der modernen Nachbarschaft, trotzt die Stockleffm\u00fchle am Leinekanal (noch) dem Zahn der Zeit. Das Nebengeb\u00e4ude wurde schon 1967\/68 ein Opfer der Abrissbirne, als das alte Stadtbadehaus von 1903-6 durch einen Neubau ersetzt wurde. Aus der neuen Schwimmhalle konnte man danach durch die Glaswand auf die erhalten gebliebene Mauer zum Leinekanal blicken. 2002 wurde das neue Stadtbad seinerseits abgerissen und an seiner Stelle 2011 der Rudolf-Gernhardt-Platz gebaut, aber die M\u00fchle wartet weiterhin auf den \u201eM\u00e4rchenprinz\u201c, der sie wachk\u00fcsst und saniert, etwa f\u00fcr die Nutzung als \u201eWelthaus\u201c. Ein Gutachten des Bauforschers Frank H\u00f6gg ergab ein \u00fcberraschend hohes Alter f\u00fcr die Fachwerkkonstruktion: Das m\u00e4chtige Dach wurde 1595\/96 aufgerichtet. 1804 wurde die T\u00fcr zur Br\u00fccke \u00fcber den Leinekanal erneuert, von der aus die Wehre bedient und so die Wassermengen reguliert werden konnten. Die Jahreszahl steht zusammen mit zwei Wappen der Stadt G\u00f6ttingen auf dem m\u00e4chtigen T\u00fcrsturz aus Sandstein.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">Blickt man vom Waageplatz aus durch die \u00c4ste der gro\u00dfen Weide, erh\u00e4lt man einen Eindruck davon, was f\u00fcr eine ungew\u00f6hnliche Anlage sich hier befand (Bild unten). Ein Entwurf f\u00fcr den Umbau der Stockleffm\u00fchle aus dem Stadtarchiv veranschaulicht die Konstruktion: in zwei Reihen drehten sich f\u00fcnf bzw. vier R\u00e4der hintereinander. Sie betrieben acht Mahlwerke f\u00fcr Getreide und eine \u00d6lm\u00fchle. Allerdings wurde der durchgreifende Neubaubauplan nicht realisiert; statt dessen belie\u00df man es bei der historisch gewachsenen, etwas unregelm\u00e4\u00dfigen Abfolge der M\u00fchlr\u00e4der. Dies l\u00e4sst sich daran ablesen, dass die \u00d6ffnungen in der Mauer, durch welche die Radachsen f\u00fchrten, nicht alle auf dem gleiche Niveau liegen: Im S\u00fcden gibt es f\u00fcnf h\u00f6her liegende \u00d6ffnungen, w\u00e4hrend sich im Norden zwei h\u00f6here und zwei niedrigere abwechseln. Schaut man genauer hin, bemerkt man, dass die f\u00fcnf s\u00fcdlichen \u00d6ffnungen nachtr\u00e4glich angehoben wurden, indem man einen gro\u00dfen Sandsteinblock einbaute. Der gebogene Sturz wurde in diesem Zusammenhang vermutlich ebenfalls h\u00f6her gesetzt. Auf alten Fotos aus den 1930er Jahren waren s\u00e4mtliche \u00d6ffnungen zugesetzt, erst sp\u00e4ter \u00f6ffnete man sie wieder teilweise. Die H\u00f6herlegung der \u00d6ffnungen erfolgte vermutlich, weil man gr\u00f6\u00dfere R\u00e4der einbauen wollte, durch die mehr Kraft auf die Achse \u00fcbertragen wurde. Dem Umbauplan l\u00e4sst sich dagegen entnehmen, dass die M\u00fchlr\u00e4der nach Norden zu st\u00fcckweise gr\u00f6\u00dfer werden sollten. Demnach sollte der Leinekanal als gleichm\u00e4\u00dfig abfallende Rampe gestaltet werden. Vielleicht hatte man auch den Raum mit den Mahlwerken angesch\u00fcttet, um die empfindliche, h\u00f6lzerne Mechanik vor den regelm\u00e4\u00dfigen \u00dcberschwemmungen zu sch\u00fctzen.<\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_760\" style=\"width: 942px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-760\" class=\"size-full wp-image-760\" src=\"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Grosse_Muehle_002_Grundriss_2_farbig_sv_mit-Modell2.jpg\" alt=\"\" width=\"932\" height=\"1134\" srcset=\"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Grosse_Muehle_002_Grundriss_2_farbig_sv_mit-Modell2.jpg 932w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Grosse_Muehle_002_Grundriss_2_farbig_sv_mit-Modell2-247x300.jpg 247w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Grosse_Muehle_002_Grundriss_2_farbig_sv_mit-Modell2-768x934.jpg 768w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Grosse_Muehle_002_Grundriss_2_farbig_sv_mit-Modell2-842x1024.jpg 842w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Grosse_Muehle_002_Grundriss_2_farbig_sv_mit-Modell2-624x759.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 932px) 100vw, 932px\" \/><p id=\"caption-attachment-760\" class=\"wp-caption-text\">Oben: 3D-Modell der Stockleffm\u00fchle mit \u00d6ffnungen f\u00fcr die Achsen der M\u00fchlr\u00e4der (Norden ist links); unten: nachkolorierter Umbauplan der Gro\u00dfen M\u00fchle aus dem 18. Jahrhundert (nicht realisiert), zur Veranschaulichung mit der realen Situation synchronisiert (Quelle: Stadtarchiv G\u00f6ttingen, AA Nr. 3687; Kolorierung: Thomas K\u00fcntzel).<\/p><\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">Derart gro\u00dfe Wasserm\u00fchlen sind sehr selten zu finden. Die R\u00f6mer errichteten im 2. Jahrhundert bei Barbegal in der Provence nebeneinander zwei M\u00fchlentreppen mit je acht Etagen, so dass ingesamt 16 R\u00e4der gleichzeitig liefen. Im Mittelalter und bis in die Neuzeit war es jedoch \u00fcblich, nur wenige M\u00fchlr\u00e4der in Betrieb zu halten, denn ihre Wartung war aufw\u00e4ndig. Wie kam es zu der schon fast gigantomanischen Sonderform in G\u00f6ttingen? Die Anf\u00e4nge der Gro\u00dfen M\u00fchle sind eng mit der Gr\u00fcndung der Stadt verbunden. Sie lag in der Nordwestecke der \u00e4lteren Stadtbefestigung: in der unmittelbaren Nachbarschaft, auf dem Carr\u00e9-Gel\u00e4nde, begann der Stadtgraben, der zum Museum zog (wo sich noch die Ecke der Stadtmauer erhalten hat), dann zur Mauerstra\u00dfe und zur Turmstra\u00dfe weiterf\u00fchrte. Zum Betrieb der M\u00fchle musste der Leinekanal aufgestaut werden, der damit zugleich zu einem Teil der Befestigung der jungen Stadt wurde. Durch den n\u00f6rdlichen Abschnitt des Stadtgrabens beim Museum leitete man den Reinsgraben. Im Bereich des Walles stand au\u00dferdem die sogenannte \u201eWeender M\u00fchle\u201c; sie gelangte 1170 durch die Heirat einer freien Frau mit einem Ministerialen (unfreien Dienstmann) des Klosters Helmarshausen in dessen Besitz, zusammen mit einer M\u00fchle in Weende selbst (Wenskus 1987, S. 24f.). Diese M\u00fchle macht nur Sinn, wenn es in der N\u00e4he genug Bedarf zum Mahlen gab, etwa durch die entstehende Stadt. Als Lehen gelangte die M\u00fchle dann an die Edelherren von Plesse (G\u00f6bel 1993, S. 20). Die Gro\u00dfe M\u00fchle war hingegen ein Lehen der welfischen Herz\u00f6ge an den Rat, was auf ihre Entstehung im Zusammenhang mit der Stadtgr\u00fcndung hinweist. Neben der Weender- und der Gro\u00dfen M\u00fchle gab es in der Stadt noch die sogenannte Steinm\u00fchle, die Grabenm\u00fchle und die Stegem\u00fchle, au\u00dferdem die Odilienm\u00fchle und die Kleine M\u00fchle. Letztere haben sich noch beim Bismarckh\u00e4uschen erhalten. Die Weender M\u00fchle wurde beim Ausbau der Wallbefestigung Ende des 14. Jahrhunderts verlegt, und um 1491\/92 bis 1492\/93 mit der Stockeleffm\u00fchle zusammengelegt. So entstand die \u201eGro\u00dfe M\u00fchle\u201c mit ihren acht Mahlg\u00e4ngen und einer Schlagm\u00fchle (G\u00f6bel 1993, S. 22). Im 16. Jahrhundert wurde zudem noch eine Kupferm\u00fchle und kurzzeitig eine Pulverm\u00fchle betrieben; die Tuchmacher nutzten die Walkem\u00fchle zur Textilverarbeitung.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">Die acht Mahlg\u00e4nge der Gro\u00dfen M\u00fchle waren jedoch nicht immer gleichzeitig in Betrieb. Mitte des 18. Jahrhunderts waren nur vier Mahlg\u00e4nge benutzbar, weshalb der P\u00e4chter um eine Minderung des Pachtbetrages bat. Die Angabe l\u00e4sst erahnen, dass der M\u00fchlenbetrieb mit vielen Schwierigkeiten verbunden war. Die vielen Einzelteile des M\u00fchlengetriebes erforderten st\u00e4ndige Wartung und Reparaturen; die Lager mussten gefettet werden, und die Mahlsteine waren h\u00e4ufig abgenutzt oder brachen entzwei. Im Winter drohte der Leinekanal einzufrieren (etwa 1729), im Sommer auszutrocknen. Bei Hochwasser musste der M\u00fchlbetrieb eingestellt werden, oder das Wehr und die R\u00e4der wurden gar besch\u00e4digt. Der P\u00e4chter wechselte zudem h\u00e4ufig, denn die Gro\u00dfe M\u00fchle wurde vom Rat im 18. Jahrhundert \u201eversteigert\u201c, d.h. unter freien Bewerbern auf Kostenvoranschlag ausgeschrieben (G\u00f6bel 1993, S. 74-78). Den Zuschlag erhielt zwar nicht unbedingt derjenige, der die h\u00f6chste Pacht zu zahlen versprach, aber der Gewinnmarge der M\u00fcller waren durch dieses Verfahren enge Grenzen gesetzt. Erst am Ende des 18. Jahrhunderts reduzierte sich die Fluktuation.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">Die Verdienstm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den M\u00fcller waren auch deshalb begrenzt, weil die Kunden misstrauisch darauf bedacht waren, dass so viel als m\u00f6glich von ihrem Mahlgut nach der Verarbeitung zur\u00fcck kam. Deshalb schickten sie oft Knechte oder M\u00e4gde, die den Mahlprozess verfolgten, was gelegentlich zu Reibereien mit dem M\u00fcller (und anderen Kunden) f\u00fchrte, ja selbst Pr\u00fcgeleien sind bezeugt (G\u00f6bel 1993, S. 200f.). Dies lag auch an den oft langen Wartezeiten (manchmal mehrere Tage), denn gemahlen wurde der Reihe nach: \u201ewer zuerst kommt, mahlt zuerst\u201c. Auf einem Mahlgang wurde also immer jeweils nur das Mahlgut eines Kunden verarbeitet! Dieses Prinzip wird als \u201eTauschm\u00fcllerei\u201c bezeichnet. Ein \u201efreies\u201c Mahlen von Getreide, das der M\u00fcller zu diesem Zweck erwarb (die sogenannte Handelsm\u00fcllerei), kannte man noch nicht. Die gro\u00dfe Zahl der Mahlg\u00e4nge der Gro\u00dfen M\u00fchle konnte die Wartezeiten reduzieren, so dass die Kunden nicht zu den M\u00fchlen im Umland abwanderten, und der M\u00fcller kein ausreichendes Verdienst mehr hatte. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">Neben dem Mahlen von Mehl wurde auch Hafer zu Gr\u00fctze geschrotet, Gerste zu Graupen zerkleinert und ger\u00f6stetes Malz gemahlen, um zu Bier verarbeitet zu werden. Die Mahlsteine mussten dann je nach Feinheit des Mahlgutes angehoben oder abgesenkt werden, was viel Fingerspitzengef\u00fchl erforderte. Zudem spielte der Feuchtigkeitsgrad des Getreides f\u00fcr das Gelingen des Mahlvorganges eine wichtige Rolle: war es zu trocken, musste das Getreide mit Wasser versetzt und \u00fcber Nacht liegen gelassen werden. Damit es feiner wurde, wurde das Mehl h\u00e4ufig mehrfach gemahlen \u2013 bis zu neun Mal (G\u00f6bel 1993, S. 121f.). <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">Starb ein M\u00fcller, war seine Witwe gezwungen, die M\u00fchle allein weiter zu betreiben, wenn der Rat es zulie\u00df. So bat die Ehefrau des M\u00fcllers Hesse 1773 um eine Verl\u00e4ngerung des Vertrages f\u00fcr die Maschm\u00fchle, nachdem ihr Mann verstorben war (G\u00f6bel 1993, S. 216f.). Da sie elf Kinder besa\u00df und schwanger war, stimmte der Rat zu, nachdem er sich den Segen der Regierung in Hannover eingeholt hatte, zumal sich die M\u00fcllerin um einen t\u00fcchtigen M\u00fcllerknecht bem\u00fchte. Margarethe Elisabeth Hesse f\u00fchrte die M\u00fchle sogar bis 1805 weiter, wobei sie ab 1793 durch ihren Sohn unterst\u00fctzt wurde. Die Gro\u00dfe M\u00fchle wurde in \u00e4hnlicher Weise 1761-67 durch die Witwe des M\u00fcllers Johann Christoph Hartwig betrieben, danach von ihrem Sohn.<\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_759\" style=\"width: 957px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-759\" class=\"size-full wp-image-759\" src=\"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gro\u00dfe-M\u00fchle-035-Postkarte-Kopie-klein.png\" alt=\"\" width=\"947\" height=\"577\" srcset=\"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gro\u00dfe-M\u00fchle-035-Postkarte-Kopie-klein.png 947w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gro\u00dfe-M\u00fchle-035-Postkarte-Kopie-klein-300x183.png 300w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gro\u00dfe-M\u00fchle-035-Postkarte-Kopie-klein-768x468.png 768w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gro\u00dfe-M\u00fchle-035-Postkarte-Kopie-klein-624x380.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 947px) 100vw, 947px\" \/><p id=\"caption-attachment-759\" class=\"wp-caption-text\">Leinekanal mit Stockleffm\u00fchle und St\u00e4dtischem Krankenhaus, dem ehemaligen Brauhaus (rechts), vor 1912. Quelle: St\u00e4dtisches Museum G\u00f6ttingen<\/p><\/div>\n<p>1882 wurde der M\u00fchlenbetrieb in der Stockleffm\u00fchle eingestellt. Statt dessen wurde in dem Geb\u00e4ude nun Mineralwasser abgef\u00fcllt (Bild unten). Die M\u00fchlr\u00e4der waren schon um 1900 abgebaut, aber die Br\u00fccke, \u00fcber die einst die Wehre bedient worden waren, ist noch auf einer alten Postkarte zu erkennen (Bild oben). Schlie\u00dflich ersetzte man sie aber durch eine h\u00f6lzerne Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke, die vom Waageplatz zur M\u00fchlenstra\u00dfe f\u00fchrte. Die Br\u00fccke ist mittlerweile bauf\u00e4llig und wartet nun wie das M\u00fchlengeb\u00e4ude auf eine Erneuerung&#8230;<\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><em><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">Thomas K\u00fcntzel<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\">Ilka G\u00f6bel, Die M\u00fchle in der Stadt. M\u00fcllerhandwerk in G\u00f6ttingen, Hameln und Hildesheim vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Ver\u00f6ffentlichungen des Instituts f\u00fcr Historische Landesforschung 31 (Bielefeld 1993).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">Reinhard Wenskus, Fr\u00fche Besitz- und Herrschaftsverh\u00e4ltnisse im G\u00f6ttinger Raum. In: Dietrich Denecke\/ Helga-Maria K\u00fchn (Hg), G\u00f6ttingen. Geschichte einer Universit\u00e4tsstadt. Band 1: Von den Anf\u00e4ngen bis zum Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg (G\u00f6ttingen 1987), S. 12-30.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">Initiative zur Nutzung der Stockleffm\u00fchle als \u201eWelthaus\u201c: <a href=\"https:\/\/welthaus-goettingen.de\/\">https:\/\/welthaus-goettingen.de\/<\/a> (15.8.2023).<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">Kritischer Bericht zur Neugestaltung des Quartiers am Leinebogen (Stadtbad-Grundst\u00fcck): <a href=\"https:\/\/www.goest.de\/stadtbad.htm\">https:\/\/www.goest.de\/stadtbad.htm<\/a> (14.8.2023).<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">St\u00e4dtische Wohnungsbau G\u00f6ttingen GmbH, Machbarkeitsstudie: Zukunftskonzepte f\u00fcr die Gro\u00dfe M\u00fchle in G\u00f6ttingen, online: <\/span><\/span><a href=\"https:\/\/www.swb-goettingen.de\/deutsch\/unternehmen\/muehle.html\"><span style=\"color: #000000\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\"><u>https:\/\/www.swb-goettingen.de\/deutsch\/unternehmen\/muehle.html<\/u><\/span><\/span><\/span><\/a><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\"> (14.8.2023).<\/span><\/span><\/p>\n<p>\u201e<span style=\"font-family: Times New Roman, serif\"><span style=\"font-size: medium\">Segnungen der Wasseranwendung\u201c. Entdeckungsreise in die Geschichte: G\u00f6ttingens \u201evorz\u00fcglich heilkr\u00e4ftige\u201c Hallenb\u00e4der. Entdeckungen, S. 22-23, online: <a href=\"https:\/\/www.goesf.de\/fileadmin\/freizeitarena\/freizeitarena27\/pdf\/22-23.pdf\">https:\/\/www.goesf.de\/fileadmin\/freizeitarena\/freizeitarena27\/pdf\/22-23.pdf<\/a> (14.8.2023).<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\">Die M\u00fchlen von Barbegal, auf: <a href=\"https:\/\/www.evolution-mensch.de\/Anthropologie\/M\u00fchlen_von_Barbegal\">https:\/\/www.evolution-mensch.de\/Anthropologie\/M\u00fchlen_von_Barbegal<\/a> (14.8.2023).<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_758\" style=\"width: 917px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-758\" class=\"size-full wp-image-758\" src=\"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gro\u00dfe-M\u00fchle-024-Foto-H.Wilder-G\u00f6-Kopie-klein.png\" alt=\"\" width=\"907\" height=\"596\" srcset=\"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gro\u00dfe-M\u00fchle-024-Foto-H.Wilder-G\u00f6-Kopie-klein.png 907w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gro\u00dfe-M\u00fchle-024-Foto-H.Wilder-G\u00f6-Kopie-klein-300x197.png 300w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gro\u00dfe-M\u00fchle-024-Foto-H.Wilder-G\u00f6-Kopie-klein-768x505.png 768w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gro\u00dfe-M\u00fchle-024-Foto-H.Wilder-G\u00f6-Kopie-klein-624x410.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 907px) 100vw, 907px\" \/><p id=\"caption-attachment-758\" class=\"wp-caption-text\">Ansicht der Stockleffm\u00fchle von Osten. Quelle: St\u00e4dtisches Museum G\u00f6ttingen (Aufnahme: H. Wilder). Das Schild weist auf die Mineralwasserabf\u00fcllerei von Wilhelm Uhlendorf hin.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eingesch\u00fcchtert von der modernen Nachbarschaft, trotzt die Stockleffm\u00fchle am Leinekanal (noch) dem Zahn der Zeit. Das Nebengeb\u00e4ude wurde schon 1967\/68 ein Opfer der Abrissbirne, als das alte Stadtbadehaus von 1903-6 durch einen Neubau ersetzt wurde. 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