{"id":606,"date":"2023-03-01T11:10:21","date_gmt":"2023-03-01T10:10:21","guid":{"rendered":"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/?p=606"},"modified":"2023-03-06T12:58:23","modified_gmt":"2023-03-06T11:58:23","slug":"leerstelle-mit-vergangenheit-der-standort-des-ehemaligen-reformierten-studienhauses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/2023\/03\/01\/leerstelle-mit-vergangenheit-der-standort-des-ehemaligen-reformierten-studienhauses\/","title":{"rendered":"Leerstelle mit Vergangenheit: Der Standort des ehemaligen Reformierten Studienhauses"},"content":{"rendered":"<p>N\u00f6rdlich des Waageplatzes befindet sich ein kleiner Parkplatz, der den meisten Passanten nicht besonders auff\u00e4llt. Dabei ist dieser Freiraum sowohl f\u00fcr sich historisch interessant, wie auch das Geb\u00e4ude, das dort bis 1964 stand: das \u201eReformierte Studienhaus\u201c.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-607\" src=\"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x196230G\u00c3-1stuP110081114MB-300x292.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x196230G\u00c3-1stuP110081114MB-300x292.jpg 300w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x196230G\u00c3-1stuP110081114MB-768x746.jpg 768w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x196230G\u00c3-1stuP110081114MB-1024x995.jpg 1024w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x196230G\u00c3-1stuP110081114MB-624x606.jpg 624w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x196230G\u00c3-1stuP110081114MB.jpg 1640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Als Leerfl\u00e4che zeugt das Areal von den zeitweise gro\u00dfen Freifl\u00e4chen, die sich durch den Abriss vieler alter H\u00e4user in der Innenstadt in den sp\u00e4ten 1960er und 70er Jahren ergaben. Diese Fl\u00e4chen wurden zum Teil erst viele Jahre sp\u00e4ter wieder bebaut, wenn sich die Stadt, die Investoren und nicht zuletzt die B\u00fcrgerinitiativen geeinigt hatten, die sich gegen den Kahlschlag und den r\u00fccksichtslosen modernen Neubau wehrten. Der Abriss des Reformierten Studienhauses stand fast am Anfang dieser beispiellosen Umbauwut, der erhebliche Teile der Innenstadt zum Opfer fielen. Die Stadt war als eines von sechs Oberzentren in Niedersachsen vorgesehen, und daf\u00fcr musste viel gebaut werden. Nach dem \u201eGeneralverkehrsplan\u201c des Bauingenieurs Johannes Schlums von der TU Hannover sollte die mittelalterliche, enge Innenstadt dem modernen Verkehr ge\u00f6ffnet und \u201eerneuert\u201c werden. Eine Ringstra\u00dfe, die von der B\u00fcrgerstra\u00dfe \u00fcber die Berliner Stra\u00dfe bis in den Nikolausberger Weg reichte, leitet seitdem die Autos um die Stadt herum. Mehrspurige Einfahrttrichter f\u00fchren in die Au\u00dfenbezirke der Altstadt, wo Parkh\u00e4user und gro\u00dfe Parkpl\u00e4tze Stellfl\u00e4chen f\u00fcr Besch\u00e4ftigte und Ladenbummler bieten. Gebaut wurden die Parkh\u00e4user am Groner Tor und am Geismar Tor, und dazu wurde ein gro\u00dfer Parkplatz am Geismar Tor etabliert. Nach dem Abriss der H\u00e4user am Weender Tor und an der Reitstallstra\u00dfe diente die Brachfl\u00e4che dort lange als Parkplatz, bevor man wieder Wohn- und Gesch\u00e4ftsh\u00e4user errichtete. Umsatzf\u00f6rdernde Gro\u00dfkaufh\u00e4user sollten die kleinteilige Ladenstruktur ersetzen bzw. erg\u00e4nzen, die G\u00f6ttingen bis dahin gepr\u00e4gt hatte.<\/p>\n<p><!--more-->Dar\u00fcber hinaus suchte man nach einem Standort f\u00fcr ein neues Rathaus. Zw\u00f6lf Pl\u00e4tze in und um die Altstadt wurden gepr\u00fcft; davon wurde vor allem das Gel\u00e4nde des Reitstalls favorisiert, bevor man dann schlie\u00dflich am Geismar Tor baute. Der kleine Parkplatz am Waageplatz war in diesem Kontext wohl kaum als Parkfl\u00e4che von Interesse, sondern man wird vielmehr vorgehabt haben, nach und nach das Gel\u00e4nde f\u00fcr den Ausbau der Reitstallstra\u00dfe zu einer mehrspurigen Zufahrt zum projektierten Rathaus vorzubereiten. Dazu kam es dann nicht mehr, und so blieb auch die Reitstallstra\u00dfe bescheiden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-608\" src=\"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x196230G\u00c3-1stuP1110523_G_Wehr_1962-65Kopie-300x245.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x196230G\u00c3-1stuP1110523_G_Wehr_1962-65Kopie-300x245.jpg 300w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x196230G\u00c3-1stuP1110523_G_Wehr_1962-65Kopie-768x628.jpg 768w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x196230G\u00c3-1stuP1110523_G_Wehr_1962-65Kopie-1024x838.jpg 1024w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x196230G\u00c3-1stuP1110523_G_Wehr_1962-65Kopie-624x511.jpg 624w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x196230G\u00c3-1stuP1110523_G_Wehr_1962-65Kopie.jpg 1480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Das Reformierte Studienhaus bot fast ein halbes Jahrhundert lang Raum f\u00fcr ein interessantes Wohnprojekt: Ein Studenten-Wohnheim mit Vollverpflegung auf christlicher Basis. Die Mahlzeiten waren dabei kein Angebot, sondern Pflichtveranstaltungen; Zusp\u00e4tkommen wurde mit einem (geringen) Strafgeld geahndet. Unter den Studenten fanden sich mehrheitlich Theologen, aber auch andere Fakult\u00e4ten waren vertreten. Die \u201eCorona\u201c, wie die Bewohner sich in den 30er\/40er Jahren nannten, bildete bald ein besonderes Gemeinschaftsgef\u00fchl aus. Die gemeinsamen Mahlzeiten und Andachten, zahlreiche Feste zur Begr\u00fc\u00dfung und Verabschiedung von Mitbewohnern, und schlie\u00dflich gemeinsame, sonnt\u00e4gliche Ausfl\u00fcge schwei\u00dften den \u201eFreundeskreis\u201c, als das sich die Bewohner gem\u00e4\u00df der Hausordnung verstanden, zu einer eingeschworenen Gemeinschaft zusammen. Dies schloss interne Neckereien nicht aus: In der \u201eChronik\u201c des Hauses, die von den Studenten gef\u00fchrt wurde, sind viele \u201eBudenzauber\u201c festgehalten, mit denen sich die Zimmerinsassen gegenseitig piesackten. Auf der T\u00fcr drapierte Gie\u00dfkannen, in den Schr\u00e4nken versteckte Wecker oder vertauschte Inventare sorgten f\u00fcr schlaflose N\u00e4chte, aber auch viel Gel\u00e4chter. Die Chronik wurde sogar gedruckt, und so ist die Hausgeschichte zwischen 1938 und 1947 allgemein nachlesbar. Die gro\u00dfen politischen und welthistorischen Ereignisse finden darin nur am Rande einen Niederschlag, etwa indem das An- und Abreisen der jugendlichen Soldaten zu den Studienurlauben in G\u00f6ttingen vermerkt ist, die sie im Haus verbrachten. Nur Gisela von Spankeren, die im Sommersemester 1943 die Chronik weiterschrieb, f\u00fchlte sich besch\u00e4mt wegen der Fr\u00f6hlichkeit, die im Haus herrschte, \u201eim Angesicht all des Leides unserer Zeit\u201c und all dessen, was ihr Angst und Traurigkeit machte. Die \u201echristliche Freude\u201c d\u00fcrfe nicht an der Dunkelheit vorbeisehen, sondern k\u00f6nne trotzdem bestehen. Aus der Zeit, als die Maschstra\u00dfen bombardiert wurden, fehlen leider mehrere Trimester lang die Berichte. Nach dem Krieg wird die Brennstoffknappheit geschildert, die dazu zwang, im kalten Winter 1946\/47 nur wenige Zimmer bzw. diese nur stundenweise zu beheizen. Die Fenster, die durch die Bomben zerst\u00f6rt waren, mussten durch Notbehelfe ersetzt werden, denn Glas war knapp. In den folgenden Jahren geriet die Chronik in Vergessenheit und tauchte erst 1963 bei Aufr\u00e4umarbeiten wieder auf. Wie hatte sich nun die Zeit ver\u00e4ndert! In dem R\u00fcckblick, mit der die Fortsetzung der Chronik einsetzt, wird betont, dass damals keine Hausordnung (mehr) n\u00f6tig war, denn die Bewohner verhielten sich von selbst verantwortungsbewusst genug. In den 30er\/40er Jahren sah man dies noch nicht so ungezwungen \u2013 wie erw\u00e4hnt, gab es sogar Strafgeb\u00fchren f\u00fcr das Zusp\u00e4tkommen bei den Mahlzeiten. Die Strafgelder wurden allerdings dann bei gemeinsamen Kneipeng\u00e4ngen ausgegeben, oder f\u00fcr Rosen investiert, die man bei einer Einladung zur Bowle beim Pastor der reformierten Gemeinde mitbrachte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-609\" src=\"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.79-Reitstall-vom-Dach-Sths-300x189.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"189\" srcset=\"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.79-Reitstall-vom-Dach-Sths-300x189.jpg 300w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.79-Reitstall-vom-Dach-Sths-768x485.jpg 768w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.79-Reitstall-vom-Dach-Sths-1024x647.jpg 1024w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.79-Reitstall-vom-Dach-Sths-624x394.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Das Geb\u00e4ude des Studienhauses sah dem Haus der Heilsarmee nicht un\u00e4hnlich, und es d\u00fcrfte auch zur gleichen Zeit erbaut worden sein. Es beherbergte zun\u00e4chst eine Gastst\u00e4tte, den \u201cBraunschweiger Hof\u201c, die vorher in einem niedrigen Fachwerkhaus untergebracht war. Schon damals ging es um Modernisierung: Hohe, mehrgeschossige Backsteinh\u00e4user traten an die Stelle der niedrigen, oft nur ein- oder zweist\u00f6ckigen, meist barocken Fachwerkgeb\u00e4ude. 1921 wurde das Haus von der Reformierten Gemeinde erworben, mit Unterst\u00fctzung aus den Niederlanden und von anderen Gemeinden. Man bem\u00fchte sich damals, in G\u00f6ttingen eine Professur f\u00fcr reformierte Theologie zu installieren. Als erster Inhaber wurde Karl Barth berufen. Im Studienhaus sollten nur reformierte Studenten wohnen, und dort an Kursen zur calvinistischen Bibelexegese oder Zwinglis Bekenntnissen teilnehmen. Eine Vereinigung mit der \u00fcbrigen evangelischen Studentenschaft lehnte man ab, denn die spezielle reformierte Identit\u00e4t spielte eine wichtige Rolle. Sp\u00e4ter sollten die ausgebildeten Theologen als Pastoren in die Gemeinden zur\u00fcckkehren. Das Haus besa\u00df einen U-f\u00f6rmigen Grundriss, mit einem schmalen Hof, der sich nach Westen \u00f6ffnete. Im massiven Untergeschoss befand sich ein Gemeinschafts- und Speisezimmer (mit Klavier und selbst gezeichneter Portraitgalerie) und ein Kindergarten. Im Obergeschoss verband die \u201eKommandobr\u00fccke\u201c den stra\u00dfenseitigen Fl\u00fcgel mit dem Trakt am Wall, der \u00fcber ein eigenes Treppenhaus verf\u00fcgte. Auf dem Flachdach sonnte man sich bei sch\u00f6nem Wetter, obwohl es nicht ganz ungef\u00e4hrlich war, sich dort aufzuhalten, denn es gab kein Gel\u00e4nder. Nach dem Abriss des Geb\u00e4udes ersetzte ein Neubau von Diez Brandi beim Theater das Wohnheim. Die Hauschronik wurde fortgesetzt, aber dieser Teil ist noch ungedruckt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-610\" src=\"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.82-Kopie-234x300.jpg\" alt=\"\" width=\"234\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.82-Kopie-234x300.jpg 234w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.82-Kopie-768x983.jpg 768w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.82-Kopie-800x1024.jpg 800w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.82-Kopie-624x798.jpg 624w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.82-Kopie.jpg 1610w\" sizes=\"auto, (max-width: 234px) 100vw, 234px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-611\" src=\"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.83-300x197.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.83-300x197.jpg 300w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.83-768x503.jpg 768w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.83-1024x671.jpg 1024w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/x1965-09-PuG-05.83-624x409.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Fotos: Gottfried Wehr, G\u00f6ttingen<\/p>\n<p><i>Literatur<\/i><\/p>\n<p>Dietrich Denecke, G\u00f6ttingen: Materialien zur historischen Stadtgeographie und zur Stadtplanung. Erl\u00e4uterungen zu Karten, Pl\u00e4nen und Diagrammen (G\u00f6ttingen 1979).<\/p>\n<p>Matthias Freudenberg (Hg.), Chronik des Reformierten Studienhauses in G\u00f6ttingen 1938-1947 (Emder Beitr\u00e4ge zum reformierten Protestantismus 2), Wuppertal 1999.<\/p>\n<p>Hans-Dieter von Frieling, Erneuerung oder \u201eKahlschlagsanierung\u201c? Der Umbau der G\u00f6ttinger Innenstadt seit 1960. In: Kornelia Duwe, G\u00f6ttingen ohne G\u00e4nseliesel. Texte und Bilder zur Stadtgeschichte, Gudensberg-Gleichen 1988, S. 126-137.<\/p>\n<p>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00f6rdlich des Waageplatzes befindet sich ein kleiner Parkplatz, der den meisten Passanten nicht besonders auff\u00e4llt. Dabei ist dieser Freiraum sowohl f\u00fcr sich historisch interessant, wie auch das Geb\u00e4ude, das dort bis 1964 stand: das \u201eReformierte Studienhaus\u201c. Als Leerfl\u00e4che zeugt das Areal von den zeitweise gro\u00dfen Freifl\u00e4chen, die sich durch den Abriss vieler alter H\u00e4user in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-606","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/606","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=606"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/606\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":616,"href":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/606\/revisions\/616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=606"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=606"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=606"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}