{"id":501,"date":"2023-01-19T23:50:09","date_gmt":"2023-01-19T22:50:09","guid":{"rendered":"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/?p=501"},"modified":"2023-01-26T16:03:27","modified_gmt":"2023-01-26T15:03:27","slug":"mittelalterliches-rennen-und-stechen-auf-dem-waageplatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/2023\/01\/19\/mittelalterliches-rennen-und-stechen-auf-dem-waageplatz\/","title":{"rendered":"Mittelalterliches Rennen und Stechen auf dem Waageplatz"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Ein alter Name f\u00fcr den Waageplatz lautet \u201eKleiner Freudenberg\u201c. Der \u201egro\u00dfe Freudenberg\u201c befand sich an der Stelle des sp\u00e4teren Reitstalls bzw. des jetzigen Carr\u00e9-Geb\u00e4udes. <\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Die Namen verweisen auf die gl\u00e4nzenden Turniere, \u201eHof- und Freudenfeste\u201c, die hier im 14. und 15. Jahrhundert abgehalten wurden. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-503 \" src=\"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Ruexner-1566_fol-73v-300x274.jpg\" alt=\"\" width=\"351\" height=\"321\" srcset=\"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Ruexner-1566_fol-73v-300x274.jpg 300w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Ruexner-1566_fol-73v-768x700.jpg 768w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Ruexner-1566_fol-73v-624x569.jpg 624w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Ruexner-1566_fol-73v.jpg 1020w\" sizes=\"auto, (max-width: 351px) 100vw, 351px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Die Listen der Teilnehmer sind im G\u00f6ttinger Urkundenbuch nachzulesen, denn der Rat der Stadt empfing die G\u00e4ste und schenkte ihnen Wein aus \u2013 allein 1376 fast 300 Liter. Unter Herzog Otto dem Quaden sind mindestens f\u00fcnf Turniere bezeugt: drei gro\u00dfe Turniere wurden<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"> am 5. Februar 1368, am 20. Oktober 1370 und am 22. Februar 1376 abgehalten, kleinere am 5. Oktober 1371 und am 25. Juni 1374. Als G\u00e4ste f\u00fchrt der Chronist Franziscus Lubecus f\u00fcr 1374 den Grafen von Hohnstein und die Sternergesellschaft an, also eine Rittergesellschaft, die um 1370 zur Bek\u00e4mpfung der hessische<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">n Landgrafen Heinrich II. und Hermann II. ins Leben gerufen worden war. Ihr geh\u00f6rten neben dem Mainzer Erzbischof und dem Paderborner Bischof die Grafen von Nassau-Dillenburg, von Katzenelnbogen, von der Mark und von Waldeck, die \u00c4bte von Fulda und Hersfeld sowie zahlreiche Ritter an. Ob sie alle nach G\u00f6ttingen kamen, ist nicht \u00fcberliefert. Die Besucherliste des Rates f\u00fcr das Turnier von 1368 f\u00fchrt aber ca. 160 adelige Teilnehmer aus Niedersachsen, Westfalen, Hessen und Th\u00fcringen namentlich auf \u2013 bei etwa 6000 Einwohnern, die die Stadt damals besa\u00df, eine erhebliche Anzahl, die verk\u00f6stigt und untergebracht werden musste, zumal jeder Ritter noch einige Begleiter mitbrachte! Zus\u00e4tzlich kamen B\u00fcrger aus den St\u00e4dten Kassel, Fritzlar, Einbeck, Duderstadt, Northeim und Uslar zu dem Turnier, das offenbar noch nicht gegen\u00fcber den b\u00fcrgerlichen Oberschichten abgeschlossen war. <\/span><!--more--><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Nachdem sich die Stadt 1387 mit Herzog Otto \u00fcberworfen und die Stadtburg Bolrutz zerst\u00f6rt hatte, fanden offenbar keine Turniere mehr statt; erst Herzog Wilhe<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">lm der J\u00fcngere veranstaltete 1457 wieder einen \u201eRenne- und Stecheplan\u201c. Er hatte jedoch Pech: Ein schweres Unwetter zwang die G\u00e4ste, in den nahegelegenen H\u00e4usern an der Weender Stra\u00dfe Schutz zu suchen, wie der Chronist Franziscus Lubecus schreibt. Ein letztes Turnier erw\u00e4hnt er zum Jahr 1500, als die Truppen des Landgrafen Wilhelm von Hessen in G\u00f6ttingen die Tochter des mecklenburgischen Herzogs Magnus, Anna, in Empfang nahmen, um sie nach Kassel zu geleiten. Die Reiter des Herzogs, etwa 400 an der Zahl, ma\u00dfen sich mit den 80 hessischen Reitern im Turnier, wof\u00fcr der Rat Wein und Hafer spendete. Auch geb\u00fchrende Geschenke wurden \u00fcberreicht. Die Turniere waren also f\u00fcr die B\u00fcrgerschaft recht kostspielig, aber sie boten nat\u00fcrlich auch eine Gelegenheit, um sich stolz den hohen G\u00e4sten zu pr\u00e4sentieren. Die Turniere waren zudem sicherlich ein unvergessliches Ereignis im Alltag der Stadtbewohner. In den Urkunden ist beispielsweise vermerkt, dass viele sch\u00f6ne Frauen in kostbaren purpurnen Gew\u00e4ndern kamen, deren Ketten und G\u00fcrtel \u201eschur-schur-schur kling-kling-kling\u201c machten (so der Ratsschreiber 1376). Im sp\u00e4ten 15. und 16. Jahrhundert kamen allerdings auch einige Legenden auf: So soll in G\u00f6ttingen das neunte Turnier im Reich \u00fcberhaupt stattgefunden haben, wie der Reichsherold Georg R\u00fcxner in seinem Turnierbuch schreibt; andere Chronisten verorten in G\u00f6ttingen sogar das erste Turnier \u00fcberhaupt; dazu sollen die Statuten f\u00fcr die Turniere hier niedergeschrieben worden sein. Allerdings fiel schon den Zeitgenossen auf, dass es keine sicheren Belege daf\u00fcr gibt. Zudem werden die Turniere (oder vergleichbare Wettk\u00e4mpfe) zun\u00e4chst bei der Pfalz in Grone bzw. auf dem Hagenberg stattgefunden haben. Dennoch d\u00fcrfte es kein Zufall sein, dass <\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">G\u00f6ttingen in der Aufz\u00e4hlung der fr\u00fchesten Turniere auftaucht: Die B\u00fcrger beriefen sich m\u00f6glicherweise in ih<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">rem Bem\u00fchen, an den Turnieren teilnehmen zu d\u00fcrfen, auf die Teilnehmerliste des G\u00f6ttinger Rates, die ja ausdr\u00fccklich die B\u00fcrger benachbarter St\u00e4dte auflistet. Georg R\u00fcxner hingegen f\u00fchrt nur adelige Teilnehmer auf, besonders Herz\u00f6ge und Grafen (deren Familien damals noch gar nicht unter diesem Namen bekannt waren, und manchmal existierten nicht einmal die Burgen, nach denen sie benannt waren!). Er versuchte also mit seinen Beispielen zu beweisen, dass die Turniere von Anfang an eine rein adelige Angelegenheit waren.<\/span><!--more--><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Abgesehen von den Ritterk\u00e4mpfen zu Pferde wurde auf dem \u201eGro\u00dfen Freudenberg\u201c der \u201eSch\u00fctzenhof\u201c abgehalten, d.h. das Wettschie\u00dfen der Sch\u00fctzengilde. Das erste \u201eSchie\u00dfen nach dem Papagei\u201c, wie die Veranstaltung auch genannt wurde, fand im Sommer 1392 statt. D<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">er Papagei war ein bunt bemalter Vogel, dessen K\u00f6rperteile unterschiedlich viele Punkte einbrachten, wenn sie getroffen wurden. Im 17. Jahrhundert wurde der Name auf die exotischen V\u00f6gel aus S\u00fcdamerika \u00fcbertragen. Anfangs kamen beim \u201eVogelschie\u00dfen\u201c Armbr\u00fcste zum Einsatz, sp\u00e4ter auch B\u00fcchsen und andere Gesch\u00fctze. Der Pfosten, auf dem der Vogel angebracht war, musste 1415 mit Eisen beschlagen werden. Ein Wall, den man ringsum aufgesch\u00fcttet hatte, sollte Querschl\u00e4ger zur\u00fcckhalten (wie heute noch bei Schie\u00dfanlagen \u00fcblich), denn die fr\u00fchen B\u00fcchsen schossen sehr ungenau. Dieser Wall musste st\u00e4ndig verst\u00e4rkt und erh\u00f6ht werden, denn die Schusskraft wurde im Laufe der Zeit immer gr\u00f6\u00dfer. 1420 spendete der Rat au\u00dferdem 600 (Dach-) Ziegel f\u00fcr das \u201eSchuttehus up dem Vroydenberge\u201c, also ein Haus, in welchem die Versammlungen der Sch\u00fctzengilde stattfanden. Ihr geh\u00f6rten damals ca. 40-50 \u201eGesellen\u201c an, von denen jeder vom Rat 1 Schilling f\u00fcr den Verdienstausfall an dem Tag erhielten, an welchem der \u201eSch\u00fctzenhof\u201c stattfand, denn er f\u00f6rderte damit die Wehrkraft der B\u00fcrger. Die Gilde reiste auch in benachbarte St\u00e4dte, um an dortigen Sch\u00fctzenfesten teilzunehmen, etwa nach Gandersheim, Heiligenstadt oder Uslar. Auf den Sieger wartete jeweils ein silberner Vogel, f\u00fcr den der Rat 1418 explizit 23 Schilling bezahlte. Solche V\u00f6gel haben sich bei einigen Sch\u00fctzengilden noch erhalten (z.B. in Duderstadt): Sie wurden an einer Kette getragen, zusammen mit Plaketten, die die Namen der Sch\u00fctzenk\u00f6nige trugen. Der Vogel der Sch\u00fctzenbruderschaft in Gindorf bei Grevenbroich soll schon aus der Mitte des 13. Jahrhunderts stammen, aber zu dieser Zeit wurden die Bogen- und Armbrustsch\u00fctzen noch von der Kirche mit Exkommunikation und Bann bedroht. K\u00fcrzlich wurde bei Rees ein solcher Silbervogel aus dem Jahr 1569 von einem Sondeng\u00e4nger entdeckt. Das G\u00f6ttinger Sch\u00fctzenhaus wurde 1632 abgebrochen und sp\u00e4ter auf der Gro\u00dfen Masch, dem jetzigen Sch\u00fctzenplatz bzw. dem Gel\u00e4nde der Lokhalle und des Otto-Hahn-Gymnasiums wieder aufgebaut. Es gab allerdings lange Zeit Streit um das Gebiet, denn der Pulverdam<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">pf st\u00f6rte die Leinweber, die dort ihre Tuche bleichten.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Auf dem \u201eGro\u00dfen Freudenberg\u201c wurde nach der Gr\u00fcndung der Universit\u00e4t der Reitstall errichtet, w\u00e4hrend man auf dem \u201eKleinen Freudenberg\u201c 1735 ein Brauhaus baute, und n\u00f6rdlich davon ein Schlachthaus (das aber wegen des Widerstands der Knochenhauergilde unbenutzt blieb). Die Geb\u00e4ude sind auf einem Stadtplan aus der Zeit um 1730-1750 eingezeichnet, der sich im Nieders\u00e4chsischen Landesarchiv Hannover befindet (Nr. 69, 70). Als mit dem Aufkommen des Kaffeetrinkens weniger Bier konsumiert wurde, verlor das Brauhaus weitgehend seine Funktion und wurde 1780 in das erste \u00f6ffentliche Badehaus umgewandelt. Nachdem der Bauunternehmer Rohns am Albanitor 1820 ein neues Badehaus errichtet hatte, brachte man im ehemaligen Brauhaus eine Kaserne unter, die wegen der beengten Verh\u00e4ltnisse aber schon um 1835 in einen Neubau am 82er Platz verlegt wurde (heute Hiroshima-Platz). Das Geb\u00e4ude beherbergte nun das st\u00e4dtische Krankenhaus und eine \u201eDesinfektionsanstalt\u201c. 1912 wurde auch das Krankenhaus durch einen Neubau an der Groner Landstra\u00dfe ersetzt und das Brauhaus endg\u00fcltig abgerissen.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><i><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-502\" src=\"http:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/m_ha_kartensammlung_nr._22_d_goettingen_15_pm_Weststadt2-2-300x262.jpg\" alt=\"\" width=\"585\" height=\"511\" srcset=\"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/m_ha_kartensammlung_nr._22_d_goettingen_15_pm_Weststadt2-2-300x262.jpg 300w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/m_ha_kartensammlung_nr._22_d_goettingen_15_pm_Weststadt2-2-768x671.jpg 768w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/m_ha_kartensammlung_nr._22_d_goettingen_15_pm_Weststadt2-2-1024x895.jpg 1024w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/m_ha_kartensammlung_nr._22_d_goettingen_15_pm_Weststadt2-2-624x545.jpg 624w, https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/m_ha_kartensammlung_nr._22_d_goettingen_15_pm_Weststadt2-2.jpg 1506w\" sizes=\"auto, (max-width: 585px) 100vw, 585px\" \/><\/i><\/span><\/strong><\/p>\n<p>\u201e<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Goettingae Ichnographia Inter Muros\u201c. Stadtplan von G\u00f6ttingen, um 1730-1750: Nieders\u00e4chsisches Landesarchiv Hannover, Kartensammlung, Nr. 22 d G\u00f6ttingen 15 pm.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><i>Literatur<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ernst B\u00f6hme, G\u00f6ttingen \u00e4ndert sein Gesicht. Stadtentwicklung zwischen 1650 und 1866. In: E. B\u00f6hme\/ R. Vierhaus (Hrsg.), G\u00f6ttingen. Geschichte einer Universit\u00e4tsstadt, Band 2: Vom Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg bis zum Anschluss an Preu\u00dfen &#8211; Der Wiederaufstieg als Universit\u00e4tsstadt (1648-1866) (G\u00f6ttingen 2002), S. 429-450.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jens-Uwe Brinkmann, &#8222;Der gantzen Stadt zur Zierde und Annehmlichkeit&#8220;. Die \u00f6ffentliche Baut\u00e4tigkeit. In: H.-G. Schmeling\/ J.-U. Brinkmann\/ R. Rohrbach (Hrsg.), G\u00f6ttingen im 18. Jahrhundert. Eine Stadt ver\u00e4ndert ihr Gesicht. Texte und Materialien zur Ausstellung im st\u00e4dtischen Museum und im Stadtarchiv G\u00f6ttingen, 26. April &#8211; 30. August 1987 (G\u00f6ttingen 1987), S. 255-324.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">C. Keller\/ K. Kraus, Ein Vogel f\u00fcr den K\u00f6nig. In: Arch\u00e4ologie in Deutschland 39, Nr. 1, 2023, S. 61.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Reinhard Vogelsang (Ed.), Franciscus Lubecus, G\u00f6ttinger Annalen von den Anf\u00e4ngen bis zum Jahr 1588 (G\u00f6ttingen 1994).<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Gunther Meinhardt, 600 Jahre B\u00fcrger-Sch\u00fctzen-Gesellschaft G\u00f6ttingen 1392-1992 (Gudensberg-Gleichen 1992).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Georg R\u00fcxner, Thurnier-Buch. Von Anfang, Ursachen, Ursprung und Herkommen der Thurnier im heyligen R\u00f6mischen Reich Teutscher Nation (\u2026) (Frankfurt am Main 1566). (Google Books)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Heinrich Troe, Stra\u00dfennamen und Stra\u00dfennetz der Stadt G\u00f6ttingen im sp\u00e4ten Mittelalter, in: G\u00f6ttingen. Geschichte einer Universit\u00e4tsstadt. Band 1: Von den Anf\u00e4ngen bis zum Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg, hrsg. v. D. Denecke\/ H.-M. K\u00fchn, G\u00f6ttingen 1987, S. 107-160.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gustav Schmidt, Urkundenbuch der Stadt G\u00f6ttingen bis zum Jahre 1400. Urkundenbuch der Stadt G\u00f6ttingen, Band 1 (Hannover 1863).<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gustav Schmidt, Urkundenbuch der Stadt G\u00f6ttingen vom Jahre 1401 bis 1500. Urkundenbuch der Stadt G\u00f6ttingen, Band 2 (Hannover 1867).<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein alter Name f\u00fcr den Waageplatz lautet \u201eKleiner Freudenberg\u201c. Der \u201egro\u00dfe Freudenberg\u201c befand sich an der Stelle des sp\u00e4teren Reitstalls bzw. des jetzigen Carr\u00e9-Geb\u00e4udes. 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