{"id":1067,"date":"2024-12-12T00:01:14","date_gmt":"2024-12-11T23:01:14","guid":{"rendered":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/?p=1067"},"modified":"2024-12-12T00:01:43","modified_gmt":"2024-12-11T23:01:43","slug":"notlage-bewohner-und-dringender-handlungsbedarf-heilsarmee-goettingen-offener-brief","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/index.php\/2024\/12\/12\/notlage-bewohner-und-dringender-handlungsbedarf-heilsarmee-goettingen-offener-brief\/","title":{"rendered":"Notlage Bewohner und dringender Handlungsbedarf Heilsarmee G\u00f6ttingen &#8211; Offener Brief 11.12.24"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/waageplatz-viertel.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Notlage-Bewohner-und-dringender-Handlungsbedarf-Heilsarmee-Goettingen-Offener-Brief-FWV-11.12.24.pdf\">PDF<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>An: Oberst Dr. Dean Pallant<br>Territorial Commander Deutschland, K\u00f6ln<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Offener Brief<br><strong>Eskalation durch Herrn S. stoppen \u2013 den Bewohnern eine Perspektive geben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sehr geehrter Herr Pallant,<br>wir hoffen, Sie haben Verst\u00e4ndnis f\u00fcr unseren Schritt, uns in einer Notlage direkt an Sie zu wenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Als organisierte und breit vernetzte Nachbarschaft in der n\u00f6rdlichen Innenstadt von G\u00f6ttingen verfolgen wir seit Jahren besorgt die Entwicklung um die Wohnungslosenunterkunft der Heilsarmee in der Untere-Masch-Stra\u00dfe 13b. Der Stadt G\u00f6ttingen als Eigent\u00fcmerin und in der Not\u00fcbernachtung Belegerin des Hauses sowie Ihnen als Tr\u00e4ger war es nicht gelungen, die sich immer weiter zuspitzende bauliche und damit fachliche Krise in der Versorgung der in Ihrer Einrichtung lebenden Menschen abzuwenden. Eine passende alternative Immobilie f\u00fcr das sehr erfolgreich von der bisherigen Leiterin Frau Gulde umgesetzte und in G\u00f6ttingen gesch\u00e4tzte Konzept wurde nicht realisiert. Am 26.11.24 wurde Frau Gulde fristlos gek\u00fcndigt. Der daf\u00fcr angereiste Herr S. hat mit Helfer:innen die Leitung der Unterkunft \u00fcbernommen und das Konzept ge\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Eskalation seit dem 26.11. durch Herrn S.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der \u00fcberfallartigen \u00dcbernahme der Einrichtung am 26.11.24 durch Ihren Mitarbeiter Herrn S. ist die Situation nun in einer Weise eskaliert, die f\u00fcr uns unbegreiflich ist:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Herr S. missachtet fachliche und gesetzliche Standards in der Versorgung der Bewohner,<\/li>\n\n\n\n<li>Herr S. l\u00fcgt ganz offensichtlich, droht und trickst, um seine Interessen durchzusetzen,<\/li>\n\n\n\n<li>Herr S. verschlie\u00dft seine Augen vor der durch ihn verursachten Destabilisierung von Bewohnern,<\/li>\n\n\n\n<li>Herr S. stellt seine Vorstellungen \u00fcber das Wohlergehen unserer Nachbarn.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wir haben den Eindruck gewonnen, dass Herr S. und seine Helfer:innen ihrer Aufgabe hier in G\u00f6ttingen nicht gewachsen sind, was wir unten begr\u00fcnden werden. Dar\u00fcber hinaus stellen wir fest, dass wir kein Vertrauen mehr in die Versorgung unserer Mitb\u00fcrger durch die Heilsarmee haben. Inwiefern Herr S. durch sein Handeln das Ansehen der Heilsarmee auch \u00fcberregional besch\u00e4digt hat, k\u00f6nnen wir nicht ermessen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Pl\u00e4tze in G\u00f6ttinger Hand und damit Bewohnern wieder eine Perspektive geben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Hilfestrukturen bei den niedrigschwelligen Einrichtungen bei uns in G\u00f6ttingen sind stark und miteinander verbunden. Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen wir als Zivilgesellschaft in G\u00f6ttingen L\u00f6sungen finden. Wir trauen es der Stadt G\u00f6ttingen zu, die 16 station\u00e4ren Pl\u00e4tze f\u00fcr Wohnungslose und die f\u00fcnf Notbetten sehr kurzfristig in den n\u00e4chsten Wochen von der Heilsarmee zu \u00fcbernehmen, um weiteren Schaden abzuwenden und aus dieser \u00dcbergangsl\u00f6sung eine zukunftsf\u00e4hige Perspektive f\u00fcr das bisherige Konzept zu erarbeiten. Wir sehen dies als den einzigen realistischen und notwendigen Weg f\u00fcr die Bewohner.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir bitten Sie eindringlich, Verantwortung f\u00fcr die Lage in G\u00f6ttingen zu \u00fcbernehmen. Geben Sie uns und den gewachsenen und qualifizierten Strukturen hier vor Ort die Chance, eine bedarfsgerechte Versorgung der Bewohner wieder sicherzustellen und langfristig abzusichern. Dies bedeutet, dass sich die Heilsarmee als Tr\u00e4gerin aus G\u00f6ttingen zur\u00fcckzieht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong>Begr\u00fcndung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Folgenden fassen wir Vorg\u00e4nge, Missst\u00e4nde und Einsch\u00e4tzungen seit dem 26.11.24 aus unserer Sicht zusammen. Bitte nehmen Sie sich den Moment, die Lage der Bewohner, Mitarbeitenden und der bisherigen Leiterin auf den verschiedenen Ebenen nachzuvollziehen, wie sie sich durch das Handeln von Herrn S. ergeben haben:<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Gravierende Kompetenzdefizite von Herrn S.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Grundlegende Versorgung<\/strong> ist nicht gew\u00e4hrleistet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Menschen sind in einem Haus mit <strong>Notausgang<\/strong>, der von drau\u00dfen jedoch im Notfall nicht zu \u00f6ffnen ist. Es braucht eine verl\u00e4sslich geregelte Nachtbereitschaft, die auch entsprechend verg\u00fctet werden muss. Seit dem 26.11.24 fehlt eine klare Kommunikation dar\u00fcber mit den Bewohnern und Mitarbeitenden. In einzelnen N\u00e4chten wurde die konzeptionelle <strong>Nachtbereitschaft<\/strong> nicht sichergestellt.<\/li>\n\n\n\n<li>Die <strong>Not\u00fcbernachtung<\/strong> in der aktuellen Immobilie wurde komplett geschlossen, weil Herr S. in das Zimmer seine Helfer einquartiert. Auch Neuaufnahmen im station\u00e4ren Bereich sind untersagt. Immer wieder stehen Menschen vor der T\u00fcr, teilweise schon mit \u00dcbernachtungsschein und werden weggeschickt. Die ausstellenden Stellen wie Polizei und Bahnhofsmission sind nicht informiert worden. Es ist Winter und Menschen sind ma\u00dfgeblich auf Notfall\u00fcbernachtungen angewiesen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die <strong>sozialarbeiterische Betreuung <\/strong>ist nicht sichergestellt, der bisherige Sozialdienst ist nicht mehr vor Ort. Die zeitweise aus anderen Einrichtungen der Heilsarmee eingesetzten Sozialarbeiter:innen sind weder eingearbeitet, noch gibt es die notwendige Vertrauensbasis, um mit den Bewohnern \u00fcberhaupt ins Gespr\u00e4ch zu kommen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Finanzielle Absicherung<\/strong> ist nicht gew\u00e4hrleistet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bis Jahresende sind mehr als die H\u00e4lfte aller <strong>Kostenanerkenntnisse<\/strong> der Bewohner ausgelaufen. Die n\u00f6tigen Hilfepl\u00e4ne sind nicht geschrieben worden, die daf\u00fcr n\u00f6tigen Gespr\u00e4che mit den Bewohnern wurden bisher nicht gef\u00fchrt.<\/li>\n\n\n\n<li>Bewohner bekommen teilweise ihre eigenen Gelder (<strong>Erspartes<\/strong>) nicht ausgezahlt bzw. nur Abschl\u00e4ge.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Medizinische Betreuung<\/strong> ist unzureichend gew\u00e4hrleistet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein Bewohner wurde in ein <strong>Pflegeheim<\/strong> zur Kurzzeitpflege gebracht, weil Herr S. die bisherige n\u00e4chtliche Bereitschaft nicht sicherstellen konnte. Es erfolgte unrechtm\u00e4\u00dfig die sofortige Abmeldung beim Sozialhilfetr\u00e4ger ohne Information an den Bewohner, wodurch der Bewohner seinen Eigenanteil an das Pflegeheim nicht zahlen kann und auch f\u00fcr Dezember derzeit kein Taschengeld erhalten hat.<\/li>\n\n\n\n<li>Die <strong>Medikamenteneinteilung<\/strong> durch den beauftragten Pflegedienst ist fehlerhaft, berichten mehrere Bewohner. Dies hat zur Folge, dass Bewohner ihre zu einem einigerma\u00dfen stabilen Alltag dringend ben\u00f6tigten Medikamente nicht wie verordnet einnehmen k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Transparente Kommunikation<\/strong> ist nicht gew\u00e4hrleistet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die <strong>gesetzlichen Betreuer<\/strong> wurden weder \u00fcber das Ausscheiden der bisherigen Leiterin Frau Gulde noch \u00fcber die Umzugspl\u00e4ne im neuen Jahr unterrichtet.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Standards der Arbeitsorganisation<\/strong> und des <strong>Datenschutzes<\/strong> sind nicht gew\u00e4hrleistet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Mit der Erstellung der <strong>Dienstpl\u00e4ne<\/strong> zeigt sich Herr S. \u00fcberfordert. Die Mitarbeiter:innen m\u00fcssen sich selbst organisieren, ohne ihren \u00dcberstundenstatus zu kennen. Bisher wurde der Dienstplan durch die Leitung geschrieben, \u00dcberstunden, Urlaubsw\u00fcnsche und Sonderw\u00fcnsche wurden ber\u00fccksichtigt.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Mitnahme der <strong>elektronischen Bewohnerakten <\/strong>auf einer externen Festplatte durch Herrn S. vor einigen Wochen verst\u00f6\u00dft gegen die Datenschutzgrundverordnung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Patriarchaler F\u00fchrungsstil von Herrn S.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mindestma\u00df an Achtung <\/strong>und<strong> Korrektheit von Behauptungen<\/strong> sind nicht gew\u00e4hrleistet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Herr S. spricht \u00fcber die bisherige Leiterin Frau Gulde wiederholt bei Bewohnern, Mitarbeiter:innen, aber auch externen Dritten schlecht.<\/li>\n\n\n\n<li>Herr S. <strong>verbreitet Falschbehauptungen<\/strong>:<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>&#8211; Frau Gulde habe die Einrichtung nicht kostendeckend gef\u00fchrt. (Falschbehauptung)<br>&#8211; Herr S. habe Frau Gulde vor sich selbst sch\u00fctzen m\u00fcssen, weil sie 24 Stunden gearbeitet habe und das h\u00e4tte die Heilsarmee nie erlaubt, Frau Gulde h\u00e4tte ihr eigenes Konzept umgesetzt. (Falschbehauptung s. Konzept Homepage)<br>&#8211; Frau Gulde h\u00e4tte sich geweigert, vor zwei Jahren die Waschk\u00fcche in die Garage zu verlegen, die doch baulich v\u00f6llig in Ordnung sei. (Falschbehauptung s. Zustand Garage und Entscheidung Stadt G\u00f6ttingen)<br>&#8211; Die Familie Gulde h\u00e4tte sich seit drei Jahren geweigert, aus ihrer Dienstwohnung auszuziehen. (Falschbehauptung)<br>&#8211; Frau Gulde habe alle von Seiten der Heilsarmee und Stadt vorgeschlagenen neuen Geb\u00e4ude immer abgelehnt. (Falschbehauptung)<br>&#8211; Frau Gulde h\u00e4tte Bewohner in Gefahr gebracht, weil sie die Tabletten gestellt und schwer kranken Menschen im Wohnheim ein Zuhause gegeben habe. (Falschbehauptung)<br>&#8211; Der Umzug in den Neuer Weg 1 m\u00fcsse so schnell passieren, weil die Stadt das Haus wegen der Baum\u00e4ngel und der davon ausgehenden Gefahr zum 01.02.25 r\u00e4umen w\u00fcrde. (Falschbehauptung)<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Herr S. <strong>manipuliert die Bewohner<\/strong> mit falschen Versprechungen:<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>&#8211; Die Bewohner h\u00e4tten am anvisierten neuen Standort Neuer Weg 1 die M\u00f6glichkeit der Selbstversorgung. Dies hat Herr S. kurze Zeit sp\u00e4ter und bei anderer Gelegenheit widerrufen, jedoch nicht in gleicher Weise, transparent und gegen\u00fcber allen Bewohnern kommuniziert.<br>&#8211; Es g\u00e4be Angebote, in eine andere Heilsarmee-Einrichtung wechseln zu k\u00f6nnen oder die Stadt helfe bei der Wohnungssuche, wenn jemand ausziehen wolle. Dies stellte sich als nur schwer umsetzbar bzw. eine weitere Falschbehauptung heraus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Drohende folgenschwere Fehleinsch\u00e4tzungen von Herrn S.<\/p>\n\n\n\n<p>Folgende <strong>Szenarien der endg\u00fcltigen Eskalation<\/strong> sehen wir \u2013 offenbar im Gegensatz zu Herrn S. \u2013 als realistisch an. Im Interesse der Bewohner gilt es, diese unbedingt zu verhindern. Zur Zeit stellen sie sich noch als offene Fragen dar:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Baldige Zahlungsunf\u00e4higkeit der Einrichtung aufgrund der ausgelaufenen Kostenanerkenntnisse der Bewohner.<\/li>\n\n\n\n<li>Verfestigte Verunsicherung aller durch intransparente Strukturen und Zust\u00e4ndigkeiten, fehlende und widerspr\u00fcchliche Kommunikation, Druck aus\u00fcbende pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che, diverse unhaltbare m\u00fcndliche Versprechungen (s.o.).<\/li>\n\n\n\n<li>Die schwer erarbeitete Vertrauensbasis zwischen Bewohnern und dem Hilfesystem ist bereits jetzt zerst\u00f6rt.<\/li>\n\n\n\n<li>Psychische Instabilit\u00e4t bei Bewohnern und Mitarbeitenden und schwerwiegende Folgen durch zunehmenden Alkoholkonsum.<\/li>\n\n\n\n<li>Im Neuen Weg 1 absehbar und auch jetzt schon f\u00fchrt das ge\u00e4nderte Konzept dazu, dass Bewohner nicht mehr ihren Bedarfen entsprechend ausreichend versorgt sind.<\/li>\n\n\n\n<li>D\u00fcrfen weiterhin Bewohner, die Medikamente unter Aufsicht nehmen m\u00fcssen, in der Heilsarmee wohnen oder werden diese auch weggebracht?<\/li>\n\n\n\n<li>Im Neuen Weg 1 mussten Wohnungslose, die sich vom Maschm\u00fchlenweg 139d durch gutes Verhalten die bessere Unterbringung verdient hatten, jetzt wieder zur\u00fcckverlegt werden. Die Frauen sind vor\u00fcbergehend in den Neuen Weg 3 gelegt worden. Wie soll das Miteinander in unmittelbarer Nachbarschaft gut werden, wenn die eine Personengruppe durch die Bewohner der Heilsarmee verdr\u00e4ngt wurde?<br>Auch aus der Groner Landstra\u00dfe 28 wurde wegen Umbaupl\u00e4nen bereits die Gruppe von gefl\u00fcchteten Menschen verdr\u00e4ngt und das Haus ger\u00e4umt. Verschiedene vulnerable Gruppen werden gegeneinander ausgespielt!<\/li>\n\n\n\n<li>Die Wohnumgebung am anvisierten neuen Standort ist sehr viel schlechter als am jetzigen Standort. Der Weg in die Stadt, auch zu \u00c4rzten, ist f\u00fcr einige Bewohner nicht mehr zu bew\u00e4ltigen. Die teils gewachsenen und Halt gebenden Nachbarschaftsbeziehungen w\u00fcrden zerrissen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die ersten Spender, die auch zu Weihnachten z.B. P\u00e4ckchen f\u00fcr die Bewohner gepackt haben, haben sich vor dem Hintergrund der Eskalation zur\u00fcckgezogen. Ein Einbruch bei den Geldspenden ist absehbar, wenn die \u00d6ffentlichkeitsarbeit und bereits bestehende Termine nicht fortgesetzt werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Was passiert mit den vorhandenen Mitarbeitenden, die teils keine beruflichen Qualifikationen, stattdessen aber Handicaps und mangelnde Belastbarkeit mitbringen? Die bisherigen Leiterin Frau Gulde hat darauf R\u00fccksicht genommen und gemeinsam L\u00f6sungen entwickelt \u2013 wird Herr S. das auch tun? Wird er R\u00fccksicht nehmen z.B. auf l\u00e4ngere Arbeitswege?<\/li>\n\n\n\n<li>Das Ausscheiden der bisherigen Leiterin Frau Gulde wurde nicht ehrlich kommuniziert. Wer wird sich noch \u2013 in letzter Konsequenz von den Bewohnern \u2013 abwenden, wenn die Vorg\u00e4nge bekannt werden?<\/li>\n\n\n\n<li>Nicht zuletzt: Wo soll Familie Gulde demn\u00e4chst wohnen? Wo bleibt die soziale Verantwortung des Arbeitgebers Heilsarmee? Wurde \u00fcber den Bedarf der Familie gesprochen und welche Unterst\u00fctzung wurde angeboten?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Nach unserer Einsch\u00e4tzung kann das von Herrn S. durchgesetzte ge\u00e4nderte Konzept die bisherige Zielgruppe \u2013 unsere konkreten Nachbarn mit ihren besonderen Bedarfen \u2013 nicht auffangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies war mit dem bisherigen, famili\u00e4ren Leitungsstil jedoch m\u00f6glich. Auch wenn Sie diese Besonderheit, die sicherlich einmal ein Merkmal der Heilsarmee-Unterk\u00fcnfte war, heute nicht mehr als modern bewerten und daher abschaffen wollen: Unseren Nachbarn hier in G\u00f6ttingen mit ihren ganz besonderen sozialen Schwierigkeiten hat genau dieser Rahmen professionelle Versorgung, Halt und Zuversicht gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen dies wieder erm\u00f6glichen und sind bereit unseren Teil beizutragen. Es liegt nun an Ihnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<br>Forum Waageplatz-Viertel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PDF An: Oberst Dr. Dean PallantTerritorial Commander Deutschland, K\u00f6ln Offener BriefEskalation durch Herrn S. stoppen \u2013 den Bewohnern eine Perspektive geben Sehr geehrter Herr Pallant,wir hoffen, Sie haben Verst\u00e4ndnis f\u00fcr unseren Schritt, uns in einer Notlage direkt an Sie zu wenden. 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